WordPress Webserver

Dieser Artikel befasst sich mit dem Raspberry Pi als Webserver mit dem „Content Management System“ (CMS) WordPress.

Einleitung

Warum sollte man eigentlich den Raspberry Pi als privaten Webserver einsetzen? Es gibt viele günstige Webhoster die für einen schmalen Taler eine Homepage anbieten. Meiner Meinung nach gibt es da mehrere Gründe. Zum einen ist da natürlich der Bastlertrieb. Es macht einfach Spaß den Raspberry Pi als Server einzurichten und zu programmieren. Zum anderen ist unsere Himbeere so sparsam was den Stromverbrauch angeht (gerade mal 2-3 Watt) das es sich sogar rechnet. Bei einem Preis von ca 26 Cent pro kW/h, betragen die Fixkosten im Jahr 26,28 €. Das sind gerade mal 2,19 € im Monat. Nur dass man den Vorteil hat, das der Server absolut lautlos in der eigenen Wohnung steht und somit die volle Kontrolle über seine Daten und Webseite hat. Auf wordwress.de kann sich zwar jeder eine Kostenlose Webseite erstellen, aber man muss dabei die nervige Werbung in Kauf nehmen und man kann keine neuen Themes oder Plugins installieren. Die Upload Bandbreite eines normalen A-DSL Anschlusses ist ja verhältnismäßig viel geringer als die Download Geschwindigkeit. Und die Geschwindigkeit des 700 MHz ARM Prozessors ist auch nicht vergleichbar mit dem eines Servers mit Xeon Prozessor Power. Aber man sollte dabei bedenken, das die Besucherzahlen, die auf Privaten Webseiten vorbei schauen, sich doch sehr in Grenzen halten und somit fast nie mehr als ein bis zwei Besucher gleichzeitig vorbeischauen. Somit ist eine S-DSL oder Glasfaseranbindung wohl kaum erforderlich. Die Geschwindigkeit wiederum kann mit der Hilfe des Kostenlosen Plugins Namens „Quick Cache“ doch erheblich gesteigert werden. Falls die Kapazitäten irgendwann doch nicht mehr ausreichen sollten, kann man immer noch mit der gesamten Seite auf einen kommerziellen Server umziehen. (Die Nerdvariante wäre dann natürlich ein Pi Cluster 😉  )

Da es schon eine Vielzahl an guten WordPress Tutorials für den Raspberry Pi gibt und ich diese nicht einfach kopieren will, werde ich die Grundlagen Tutorials verlinken.

Den ersten und wichtigsten Artikel nach welchem ich vorgegangen bin stammt von Manfred Steger und ist hier zu finden.

http://www.manfred-steger.de/tuts/20-der-eigene-webserver-mit-dem-raspberry-pi

Der Artikel beschreibt meiner Meinung nach sehr gut wie ihr euren Raspberry Pi im lokalen Netzwerk als Webserver zum laufen bekommt. Allerdings geht Manfred Steger nicht auf die Bedienung von WordPress an sich ein.

Dafür könnt ihr euch ein sehr gutes Video von auf Youtube anschauen, welches von „Mr. Helfersyndrom“ stammt.

https://www.youtube.com/watch?v=SNeMmewLy3A

Er beschreibt in seinem einstündigen Video sehr ausführlich wie man eine optisch ansprechende Grundstruktur in WordPress erzeugt und geht auch auf diverse Plugins ein. Das Video ist zwar für einen extern gehosteten Webserver gedacht, jedoch lässt sich das Wissen ohne Probleme auf die Himbeere übertragen.

 

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